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Die Bernsteinsuche erfreut sich schon lange großer Beliebtheit. 

Aber wo sollte man suchen und wann ist die beste Zeit, um Bernstein zu finden?

Bernsteinlampe.de hat den ultimativen Leitfaden hier für Sie zusammengestellt.

 

1. Erhöhen Sie Ihre Erfolgschance mit einer UV-Bernstein-Taschenlampe

Wussten Sie, dass die UV-Bernstein-Taschenlampe speziell dafür entwickelt wurde, Bernstein aus großer Entfernung leicht zu erkennen? Das spezielle UV-Licht, das die biologischen Mikroorganismen im Bernstein fluoresziert und aufleuchtet, lässt echten Bernstein leicht von anderen un-/organischen Material unterscheiden.

Selbst leicht verdeckt, wird Bernstein hell erleuchtet. Somit steht einer erfolgreichen "Schatzsuche" nichts im Wege. Die Suche in der Dämmerung und in den Abendstunden ist besonders effektiv, da das UV-Licht bei niedrigem Sonnenlicht Bernstein am deutlichsten aufleuchten lässt. 

 

2. Suchen Sie auch in Seetang, Muscheln, Treibgut und im Wasser

Durch die geringe Dichte wird Bernstein durch die Meeresströmung transportiert und oft mit anderen Gegenständen angespühlt. Schauen Sie deshalb unter Seetang, Muscheln und anderem Treibgut. 

Oft besteht die Annahme, Bernstein direkt am Strand an der Wasseroberfläche zwischen Kieseln und Steinen zu finden. Verlagern Sie jedoch Ihren Fokus ins Wasser. Ein speziell entwickeltes Sieb hilft Ihnen dabei, Meeresgrund aufzulockern und Oberflächen in tieferliegenden Gebieten zu untersuchen. 

 

3. Die Suche in der dunkleren Jahreszeit oder nach einem Sturm

Ein starker Sturm oder Wind wühlt Sandböden auf und bläst neues Treibgut an den Strand. Die Karten werden "neu gemischt", und zuvor begrabene Bernsteine haben nun die Chance entdeckt zu werden. 

Warten Sie jedoch ab bis der Sturm sich gelegt hat. Die Suche kann ansonsten nicht nur gefährlich, sondern auch erfolglos sein. Durch das sehr geringes Eigengewicht, wird Ihr gerade entdeckte Bernstein sehr wahrscheinlich wieder auf Reisen sein, bevor Sie ihn einsammeln durften.  

Der Salzgehalt im Meerwasser ist im Herbst/Winter am höchsten, dadurch ist eine optische Suche in dieser Jahreszeit im Wasser am erfolgreichsten und das Anspülen von Bernstein sehr wahrscheinlich. 

 

4. Achten Sie darauf, Bernstein nicht mit Phosphor zu verwechseln

Gerade als unerfahrener Sucher läuft man in Gefahr auf Phosphor statt Bernstein zu stoßen. Auf Grund seiner Dichte von 1,82 ist Phosphor etwa 60 % schwerer als Bernstein. Jedoch ist auch Phosphor ein sehr leichtes Material und lässt sich allein vom Gewicht nicht von Bernstein unterscheiden. Zu dem ist es unpraktisch und unwahrscheinlich, dass man während der Suche eine geeignete Waage zur Hand hat. 

Phosphor ist bei Kontakt mit Sauerstoff selbstentzündlich und kann mit seinen 1300 Grad blitzschnell Schaden ausrichten. Wir empfehlen Ihnen deshalb, die gefunden Steine in einer Metalldose aufzubewahren, bis der Stein nach dem Aufsammeln vollständig durchgetrocknet ist. 

In einigen Gebieten ist Phosphor stärker vertreten als in anderen. Erkundigen Sie sich deshalb im Voraus über die Wahrscheinlichkeit in der von Ihnen gewählten Umgebung.

Achtung: Löschen Sie Phosphorflammen umgehend mit Sand! Bei Löschen mit Wasser entzündet sich Phosphor erneut, sobald das Wasser verdampft ist.  

 

5. Können Sie Bernstein erkennen, wenn Sie ihn sehen?

Sucht man nach der bekannten Bernsteinfarbe, werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit hauptsächlich Feuersteine entdecken. Bernstein ist in seiner natürlichen und unpolierten Form seltenst goldgelb. Nuancen von schwarz, blau, bis hin zu weiss, sind ebenfalls möglich, wenn auch etwas seltener.

Ein gutes Merkmal ist die geringe Dichte von Bernstein. Als wahres Leichtgewicht können Sie Bernstein schwimmend im Wasser oder direkt an der Wasseroberfläche entdecken. Ein hoher Salzgehalt im Wasser lässt Bernstein leichter schwimmen. 

 

6. Gehen Sie mit anderen auf Bernsteinsuche und werden Sie klüger

Geniessen Sie die Natur und Umgebung mit erfahrenen Bersteinsammlern aus Ihrer Familie oder dem Freundeskreis. Neben Bewegung und guten Gesprächen, werden Sie vielleicht sogar mit einem schönen Andenken in Form eines Bernsteins belohnt. 

Geführten Bernsteintouren mit vielen guten Ratschlägen und einem professionellen Guide, ist ebenfalls ein empfohlener Einstieg in die Welt des Bernsteins. Ihr Guide wird Ihnen gerne alle Fragen beantworten und Sie für weitere eigenhändige Suchen gut rüsten.  

 

7. Ihr Bernstein als Schmuckstück oder Auktionsobjekt 

Bernstein ist nicht nur ein wunderschönes Objekt, er hat auch seinen Wert. 

Es gibt sicherlich nicht viele Juwelen, die eine so interessante Geschichte haben wie Bernstein, der durch die Eiszeit geformt wurde und sich über Millionen von Jahren von Küste zu Küste bewegt hat. Vielleicht möchten Sie Ihre Funde selbst bearbeiten oder sie professionell zur einer Halskette, Brosche, Armband oder etwas ganz anderes machen lassen. 

Sie können auch Ihren Bernstein von einem Auktionshaus bewerten lassen, vielleicht besitzen Sie eine wahre Rarität! Nicht ohne Grund wird Bernstein das "Gold des Meeres" genannt. In Dänemark ist es zum Beispiel üblich Bernstein zu kaufen und zu verkaufen. Je einzigartiger die Stücke sind, desto besser.

Viel Erfolg bei der Bernsteinsuche!